Kategorie: Allgemein

Stoffel3 geht in die Pilotphase

Nach den intensiven Umbauarbeiten im Stoffel3 sind die Anpassungen der Räumlichkeiten weitestgehend fertig gestellt. Wir freuen uns ab der neuen Raumeinteilung, welche eine flexible Nutzung des Stoffel3 ermöglicht. Als nächster Schritt folgt nun die Pilotphase mit ausgesuchten Projekten und Ideen bis zu den Sommerferien.

Erste Aktivitäten und Projekte

Aktuell sammeln wir mit der Realisierung von ausgesuchten Projekten erste Erfahrungen im Stoffel3. Die Pilotphase startet wie geplant mit dem Workshop „Bau deinen eigenen PC“ im Rahmen des Ferienspass Mittelrheintal. Bereits geplante Aktivitäten sind ein Theaterworkshop für Jugendliche, Konzerte der Musikschule im Mai, der internationale Kinder-Hackathon im Juni sowie Projekte im Makerspace. Gleichzeitig finden Gespräche über weitere Ideen und Projekte, welche im Stoffel3 umgesetzt werden wollen, statt.

Junge Ideen und Projekte werden gesucht

Wir haben Platz und suchen aktiv nach engagierten jungen Menschen, welche sich mit eigenen Ideen oder ihrer Mitarbeit im Stoffel3 engagieren wollen. Hast du eine Idee oder ein Projekt, für welches du Raum suchst? Möchtest du im Stoffel3 mitarbeiten? Der Stoffel3 steht dir zur Verfügung. Melde dich von Mittwoch bis Freitag unverbindlich bei Reinhard Götsch, 079 810 44 06, oder Steven Marx, 079 810 44 03.

Medienwoche in Diepoldsau

Vor kurzem fand die Medienwoche aller Sechstklässler in der Gemeinde Diepoldsau statt. Hierbei war das Jugendnetzwerk mit einer digitalen Schnitzeljagd und den zwei Kreativworkshops Film und Animation beteiligt.

Am ersten Tag setzten sich die 69 Kinder in den vier Workshops Geschichte der Medien, Gefahren, Chat & Co, gesetzliche Grundlagen und digitale Schnitzeljagd theoretisch und praktisch mit Gefahren und Chancen von neuen Medien auseinander. Unter anderem machten sich die Teilnehmenden bei der digitalen Schnitzeljagd in Kleingruppen und ausgestattet mit einem Tablet auf den Weg zu verschiedenen Orten in der Gemeinde. Dabei lösten sie knifflige Aufgaben zu Datenschutz, Sozialen Netzwerken und Cybermobbing.

Neben Themen der Prävention und eigenes Nutzungsverhalten stand auch der kreative Einsatz von digitalen Medien im Fokus. In den darauffolgenden drei Projekttagen standen die Workshops mit den Themen: Film, Animation, Werbeclip, Roboter programmieren, Radio, Von A wie App bis Z wie Zoom und 3D-Druck zur Auswahl. Hier konnten die Kinder zuvor selbst auswählen, welchen Workshop sie für 2 1/2 Tage besuchen wollten. Gespannt und äusserst motiviert machten sich die Schülerinnen und Schüler an die Arbeit. Es wurden eigene Radiobeiträge pruduziert, Animationen, Dokumentationen und Kurzfilme erstellt, Roboter programmiert, 3D Druck kennengelernt und vieles mehr.

Am Abschlusstag präsentierten alle Schülerinnen und Schüler in der MZH Kirchenfeld voller Stolz ihre Werke vor vollem Haus den Eltern, Kollegen und Lehrpersonen.

Herzlichen Dank für die tolle Zusammenarbeit der Primarschule Diepoldsau.


Kantonaler Mädchentag 11. Mai 2019

Am Samstag, 11. Mai 2019 findet von 13:30 – 21:00 Uhr der Kantonale Mädchentag St. Gallen in Wil statt. Teilnehmen dürfen Mädchen von der 6. bis zur 9. Klasse aus dem Kanton St. Gallen. Die Mitarbeterinnen des Jugendnetzwerk SDM begleiten die Mädchen aus dem Mittelrheintal an den Anlass. Wir haben für Anmeldungen und Informationen eine eigene Webseite erstellt. Details unter http://maedchen.jnw-sdm.ch

Film #FEMALE PLEASURE am 18.3. im Madlen

Am Montag 18. März, 20.15 Uhr, wird der erfolgreichste Schweizer Kinodokumentarfilm 2018 #Female Pleasure im Kinotheater Madlen in Heerbrugg gezeigt. Die Gleichberechtigung der Geschlechter weltweit ist das Thema dieses gesellschaftlich relevanten Filmes, welchen die NZZ zu den wichtigsten Filmen unserer Zeit zählt. 5 grossartige Protagonistinnen aus 5 Kulturen zeigen, wie man mit Mut, Kraft und Lebensfreude jede Struktur verändern kann. Im Anschluss diskutieren Carmelita Boari (Fachfrau Migration) und Catherine Schuppli (Soroptimist Club Zug) über den Film und stehen für Publikumsfragen zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Weitere Infos:
Kinotheater Madlen Heerbrugg
Flyer #Female Pleasure in Heerbrugg

Die Jugendarbeit Oberes Rheintal welche den Film im Rheintal lancierte, empfiehlt den Film mit folgenden Partnern: Fachstelle Integration Rheintal, Frauenforum Rheintal, offene Jugendarbeit Au und das Jugendnetzwerk SDM.

(übernommen von der Jugendarbeit Oberes Rheintal)

Projekttage an der Primarschule

Vor kurzem waren Roman Rüssmann und Melanie Kindlhofer vom Jugendnetzwerk SDM zu Gast bei einer 5. Klasse der Primarschule Balgach. Hier führten sie in Zusammenarbeit mit der Klassenlehrperson und einem Comiczeichner von Morten Artworks mehrere Projekttage zu den Themen Klassengemeinschaft und Neue Medien mit 19 Schüler*innen durch.

Am ersten Tag gab es verschiedene Gruppenübungen, bei denen das Vertrauen, die Kooperation und das Verhalten positiv gestärkt wurden. Bei einer Gruppenübung hatten die Schüler*innen die Aufgabe, eine Kugel gemeinsam ins Ziel zu befördern. Dabei hielt jede(r) eine Schnur in der Hand und durfte während des Versuchs nicht sprechen. Nach mehreren unruhigen Versuchen lösten sie das Problem mit Bravour, in dem sie sich vorher genau absprachen und danach ruhiger zu Werke gingen.

Eine weitere Aufgabe bestand darin, Höflichkeit zu üben. Hier thematisierten sie, was Höflichkeit bedeutet und wie diese zum Ausdruck gebracht werden kann. Es wurden Umgangsformen durch Rollenspiele erprobt, was den Teilnehmenden sichtbar Spass machte. Zum Abschluss gingen sie in Kleingruppen zu erwachsenen Personen rund um das Schulhaus, um sie höflich um etwas zu bitten. Bei dem anschliessenden Gespräch mit dem Schulleiter und anderen Personen erhielten die Schüler*innen Rückmeldungen. Dabei wurde die Bedeutung von Bitte und Danke sagen betont. Gemeinsam hielt die Klasse verschiedene Umgangsformen fest.

Am zweiten Tag machten sich die Kinder in Kleingruppen auf den Weg zu einer digitalen Schnitzeljagd. Mit dem Start folgten sie einer Route, bei der an verschiedenen Orten QR Codes versteckt waren. Hierbei kamen Tablets als Hilfsmittel zum Einsatz. Das Einscannen eines QR Codes führte dabei zu unterschiedlichen Aufgaben, bei dem die Teilnehmenden durch die Lösung der Aufgabe zum nächsten Ort geführt wurden. An einer Station überlegten sie sich, was sie an der Gemeinde Balgach gut finden. Im Rathaus sprachen sie am Empfang der zuständigen Mitarbeiterin ein Kompliment über die Gemeinde aus. Beim Skaterpark wurde das Vertrauen unter den Schüler*innen auf die Probe gestellt, in dem sie sich blind auf ihre Gruppenmitglieder verlassen mussten. Zum Abschluss des Tages erstellten die Kinder in Kleingruppen eigene Blogbeiträge. Diese zeigten den Eltern bereits zu Hause Einblicke in die Projekttage.

In den drauffolgenden drei Projekttagen setzten sich die Kinder in vier verschiedenen Workshops mit Neuen Medien auseinander. Hier erstellte eine Gruppe eigene Trickfilme, lernte mithilfe verschiedener Kameras und Apps Möglichkeiten der Filmproduktion kennen und produzierten selber Filmsequenzen. Eine andere Gruppe machte ihre eigenen Comics, schuf neue Superhelden und führte im Workshop Redaktion verschiedene Interviews mit Lehrpersonen und Schüler*innen über den Umgang mit Neuen Medien durch.

Zum Abschluss der kreativen Workshoptage in Balgach präsentierten die Schüler*innen stolz ihre entstandenen Werke und erklärten anderen Kindern aus dem Schulhaus sowie ihren Eltern, wie die Programme, Techniken und Geräte funktionieren.

Vielen Dank für die grossartige Zusammenarbeit an die Primarschule Balgach und das tolle Engagement der Schüler*innen der 5. Klasse.

 

 

Kindern eine Freude bereiten

Am Tag der Kinderrechte fand im Jugendtreff Stoffel in Widnau eine Spendenaktion zu Gunsten von Kindern statt, die im Asylzentrum in Altstätten leben. Die Aktion wird bis zum 19. Dezember verlängert. Die Jungen und Mädchen freuen sich über Spielsachen wie Puppen, Spielzeugautos, Puzzles und vieles mehr. Eine Sammelstation für funktionierende und vollständige Spielsachen steht im Jugendtreff Stoffel in der Rütistrasse 23 in Widnau bereit. Die Spenden können mittwochs von 14 bis 21 Uhr, donnerstags von 17 bis 21 Uhr und freitags von 19 bis 23 Uhr bei der Jugendtreffleitung abgegeben werden.

Bandvorstellungen der zweiten Vorausscheidung

Am kommenden Samstag, 22. September wird es im Jugendtreff UG14 in Altstätten ein weiteres musikalisches Feuerwerk geben. rheintal soundz 2018 geht in die zweite Vorausscheidung. Gerne stellen wir die weiteren Musiktalente vor und wünschen an dieser Stelle viel Glück und vor allem viel Spass!

Celina Künzler

Ich bin Celina Künzler und bin 17 Jahre alt. Ich träume schon seit ich klein bin auf einer Bühne zu stehen und das zu tun was ich Liebe: Singen, DENN SINGEN IST DAS WAS MICH AUSMACHT. Schon seit ich denken kann singe ich egal ob mit meinen Eltern, Bruder, Freunden oder alleine. Als ich klein war wollte ich immer ein Popstar werden und niemand konnte mir diesen Traum aus dem Kopf schlagen. Egal ob ich traurig, fröhlich oder böse bin ich konnte mich mit der Musik immer aufmuntern. Mit der Zeit habe ich angefangen anderen Leuten vor zu singen und habe gemerkt dass es ihnen gefällt, sie aufbaut und sie Freude haben mir zu zuzuhören, das hat mich auch motiviert an diversen Wettbewerben, Theater und Auftritten mit zu wirken. Ich werde den Mut am Singen nie Verlieren denn so drücke ich mich aus, so kann ich alle Emotionen freien Lauf lassen. Mein Ziel ist es die Menschen mit dem Gesang zu berühren und Ihnen Mut zu machen. Ich hoffe ich kann euch mit meiner Ausstrahlung und natürlich von meinem Gesang über Zeugen.

THE OSKARS

Die drei unglaublich attraktiven und smarten Jungs um THE OSKARS haben sich auf eine der Open Stages im St.Galler Bermuda-Dreieck kennengelernt. Man bezeichnet es gemeinhin als Liebe auf den ersten Blick. So funktionieren auch THE OSKARS sowohl auf der Bühne als auch wenn sie gemeinsam unterwegs sind. Ihre deutschen und englischen Songs kann man in die Schubladen vom Singer-Songwriter bis zum Indierock packen. Das Ziel ist bereits klar: Das Publikum soll mit eingängigen Melodien und Mitmach-Parts zum Tanzen angeregt werden. Genug vom Gerede – Überzeugt euch selbst und kommt zu einer der Live-Shows – oder besser: zu allen.“

Micha

Mein Musikstil ist (sicher in der Vorausscheidung) eher ruhig und gefühlvoll. Ich werde singen und mich mit dem Piano selbst begleiten. Falls ein Finaleinzug möglich wird, kommen evtl. noch andere Instrumente dazu. Zur Zeit bin ich Student an der PHSG für Oberstufenlehrer. Da darf ich noch 1.5 Jahre verweilen. Musik mache ich, da ich in einer musikalischen Familie aufgewachsen bin, seit Klein auf. Stunden am Piano hatte ich privat von 7-15 Jahren und danach in der Musikschule (Kanti Heerbrugg). Ansonsten zu mir: Ich liebe alles Kreative ob Musik oder Anders.

Barefoot to the moon

Die Suche nach dem ultimativen Sound lässt die verschworene Truppe ungewöhnliche Wege gehen. Wenn nötig barfuss und wenn es sein muss, bis zum Mond. Beseelt vom Geist der Rock n Roll Väter der Siebziger und mit dem Wissen, dass mit zwei Proben pro Woche das Universum nicht zu bereisen ist, beziehen sie ein altes Haus und gründen die Kommune 1&. Doch das Leben spielt anders. Das Haus fängt eines Tages Feuer, zurück bleibt eine Ruine. Noch einmal bauen die Jungs ihre, die wie durch ein Wunder vom Feuer verschonten Instrumente auf. Inmitten angebrannter Balken, dort in der Unglücksstätte. Geleitet von kommenden und gehenden Gefühlen beginnt die geschichtsträchtige Session. Jannis Klugmann wirft ein echoschweres Gitarrenriff a la Gilmour in den Raum, mystisch, wie aus einer unerforschten Höhle aus Mondgestein. Lou Wisler entreisst seinem Bass die ersten Töne, gleich dem Donnerrollen eines aufziehenden Gewitters. Moritz Bernasconi weint, lacht, singt und schreit ins Mikrophon. Nun kommt der Einsatz vom älteren der Wisler Brüder, Glenn an den Trommeln. Er streichelt über die Felle, kratzt über angefrässte Becken, bis er dann den treibenden Rhythmus auf dem Weg zum Mond entfesselt. Moonrock ist geboren.

Oliver Jam

Oliver Jam ist eine Mischung aus Folk und Country, mit punkrockigen Wurzeln. Daraus entstehen melodiöse und emotionale Songs die von Freiheit, Fernweh und Liebe erzählen. Sein erster Song «Welcome back» schrieb er für seine Kollegin die nach einer monatelangen Reise zurück in die Heimat kehrte. Im Song geht es um die diversen Veränderungen, die man während des Reisens antrifft, welche schlussendlich einem selbst ändern. Grundsätzlich kann der Song auch als Metapher für das Leben interpretiert werden, die von der Geburt bis zurück nach Hause (dem Tod) erzählt. Da Oliver Jam möglichst flexibel sein möchte, spielt er bei Auftritten meistens alleine. Dank dem Looppedal, das Musikelemente aufnehmen und wiedergeben kann, klingt es aber, je nach Stück, als spiele ein Duett oder eine ganze Band. Oliver Jam spielt Gitarre, Mundharmonika, kleine Perkussionsinstrumente, Banjo und ist Sänger.

de Hogs

Unsere Band „de Hogs“ haben wir erst vor kurzem gegründet. Früher hiessen wir noch „OMR Band“ und lernten uns in der Schule kennen. Unsere Musikrichtung ist Rock und Mainstream Pop.

Babysitterkurs für Jugendliche

Babysitten ist ein Vertrauensjob und will entsprechend gelernt sein. Im katholischen Pfarreizentrum der Antoniuspfarrei Diepoldsau-Schmitter findet deshalb am 12. und 13. Oktober ein Babysitterkurs des Schweizerischen Roten Kreuzes für Jugendliche ab 13 Jahren aus dem Mittelrheintal statt. An den beiden Kurstagen werden Kenntnisse über die Entwicklung eines Kleinkindes, Zubereitung und Verabreichung von Nahrung, Erste Hilfe bei kleineren Unfällen, Körperpflege und noch vieles mehr vermittelt. Die Kursleiterin des SRK weist aber auch auf mögliche Gefahren hin und bereitet die Jugendlichen auf die verantwortungsvolle Aufgabe vor. Der Kurs findet jeweils von 9 bis 16 Uhr statt mit einer Stunde Pause über den Mittag (12 bis 13 Uhr). Nach Abschluss des Kurses erhalten die Kursteilnehmenden eine Kursbestätigung und können über das Jugendnetzwerk SDM für Einsätze zum Babysitten im Mittelrheintal vermittelt werden. Die Anmeldung erfolgt beim Jugendarbeiter Roman Rüssmann unter roman.ruessmann@s-d-m.ch oder telefonisch unter 071 727 13 15. Die Kurskosten betragen 110 Franken und die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

 

Der Rheintaler berichtet über die Medientage in Berneck

In der Ausgabe vom Samstag, 12. Mai berichtete der Rheintaler ausführlich über unsere
Medienwoche in Berneck. Vielen Dank für die Berichterstattung.

Hier geht es zum Bericht:
https://rheintaler.ch/artikel/medien-nicht-nur-konsumieren/51176

Die Medientage sind eine Zusammenarbeit zwischen dem Jugendnetzwerk SDM,
der Primarschule Berneck und der Schulsozialarbeit Berneck.

Foto Impressionen der Medientage:

Nachwuchshacker in Aktion

Erstmals nahm ein Schweizer Team mit fünf Kindern am länderübergreifenden Kinderhackathon teil. Organisiert wurde die Teilnahme vom Jugendnetzwerk SDM.

Vorsichtig wird ein seltsam aussehendes Schiff von einem Kind ins Wasser des Plantschbeckens gesetzt. Das Schiff besteht aus vielen zusammengeklebten Abfallteilen wie PET-Flaschen, Styroporresten etc., auf denen viele Kabel, Sensoren und natürlich ein Arduino Computerboard montiert sind. Ein anderes Kind startet behutsam die Fernbedienung und die Spannung steigt. Plötzlich nimmt das Schiff Fahrt auf und das Team bricht in Jubel aus: Die Abschlusspräsentation ist gelungen.

Das Jugendnetzwerk SDM hat dieses Jahr erstmals am Kinderhackathon teilgenommen mit einem Schweizer Team aus fünf Kindern und zwei jugendlichen Mentoren. Der Kinderhackathon ist Teil des «Umma Hüsla»-Hackathons, der dieses Jahr erstmals länderübergreifend stattfand – mit über 200 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gehackt und getüftelt wurde auf einem Schiff, das in Bregenz startete und dann quer über den See nach Konstanz fuhr, wo man übernachtete. Auf dem Rückweg wurde in Romanshorn noch angehalten. Bei jedem Stopp wurde das Tüftler-Schiff im Hafen mit Musik und Fahnen empfangen. Für die Kinderteams ein eindrückliches Erlebnis.

Das beste war das wir auf einem Schiff mit den Erwachsenen Hacker sein durften. Hier konnten wir Tipps holen uns zeigen lassen was Hacker eigentlich so machen. Hilfreich war, das wir so viele Materialien und Werkzeuge zur Verfügung hatten um unsere eigenen Projekte umzusetzen. Es wurde programmiert, es wurde gebaut und wir hatten eine Menge Spass mit Tischfussball und Super Nintendo. Elias (11 Jahre)

Was genau ist ein Hackathon? Das Wort setzt sich aus den Begriffen «Hack» und «Marathon» zusammen. Ein Hackathon ist ein Entwicklungs- und Tüftelwettbewerb, bei dem zu einem bestimmten Thema Ideen und kreative Lösungen mit Soft wareunterstützung entwickelt werden. Dies alles passiert innerhalb eines Zeitlimits, beim «Umma Hüsla Hackathon» waren es 28 Stunden. Im Vordergrund steht dabei weniger der Wettbewerb, dafür mehr der Austausch und Spass an kreativen Lösungen.

Das Thema für die Kinderteams lautete «Ship it»: Ziel war es, aus Abfällen ein ferngesteuertes Schiff zu bauen, das selbst Abfälle aus dem Wasser aufsammelt. Der Ideenreichtum der Kinder war beeindruckend: Schon nach kurzer Zeit begannen die Teams selbstständig erste Schiffsmodelle oder Teile aus Abfällen zusammenzukleben, Elektromotoren an Batterien anzuschliessen und verschiedene Sensoren und LEDs mit dem Arduino Board anzusteuern. Die folgenden Stunden waren von hochkonzentrierter Arbeit mit viel Fruchtsaft und Schokolade geprägt und jedes Kinderteam hat dabei seine eigenen, wertvollen Erfahrungen gesammelt. Natürlich waren die jugendlichen und erwachsenen Teambegleiter im Hintergrund auch wichtig zur Unterstützung des Projekts. Und am Ende konnten alle Kinderteams mit Stolz ein jeweils einzigartiges und funktionierendes Abfallsammelschiff präsentierten, das mit unterschiedlichsten Sensoren bestückt war(Text von Bettina Mätzler)

Weitere Informationen zum „Umma Hüsla Hackathon“ gibt es hier: https://uh18.diin.io oder hier: http://digitaleinitiativen.at oder hier: https://www.facebook.com/pg/DigitaleInitiativen